20.07.2021

Stelldichein am Nationalfeiertag

Fast so wie früher: Aufgeteilt in zwei Sektoren mit je 500 Gästen dürfen sich die Besucher der 1.-August-Feier frei bewegen.

Fast so wie früher: Aufgeteilt in zwei Sektoren mit je 500 Gästen dürfen sich die Besucher der 1.-August-Feier frei bewegen.

Endlich mal wieder zusammenkommen – an einem besonderen Tag. Dies ermöglicht die 1.-August-Feier der Einwohnergemeinde.

Voraussetzung für das traditionelle Stelldichein am Sonntag, 1. August, ist schönes Wetter. Auch unterscheidet sich die Organisation des Anlasses ­etwas vom Gewohnten. So schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung, dass es dieses Jahr keine Kinderanimation gibt, aber ein attraktives Programm. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr werde das Fest zum Nationalfeiertag mit wenigen Einschränkungen durchgeführt.

Zwei Sektoren mit insgesamt maximal 1000 Personen

Etwas anders als üblich wird das Festgelände aussehen: Mit Abschrankungen werden zwei Sektoren definiert, zu denen je maximal 500 Personen Zutritt erhalten. «Zu diesem Zweck werden vor Ort farbige Zutrittsbändel verteilt», schreiben die Organisatoren. Während der Feier darf nicht zwischen den beiden Sektoren gewechselt werden. Im zugeteilten Sektor hingegen dürfen sich die Gäste frei bewegen und die Maske ablegen. Insgesamt können also 1000 Personen den Geburtstag der Schweiz in Baar feiern. Reservationen oder Voranmeldungen sind nicht möglich. «Wer dabei sein möchte, kommt am 1. August frühzeitig auf das Festgelände beim Schulhaus Marktgasse und der Rathus-Schüür», macht Gemeindepräsident Walter Lipp deutlich. Ab 10.40  Uhr wird Einlass gewährt. Ein Covid-19-Zertifikat ist für den Besuch der 1.-August-Feier nicht notwendig.

Typisch schweizerisches Unterhaltungsprogramm

Der Festbetrieb beginnt um 11 Uhr mit den Gupfbuebä. Das Quartett um den Unterägerer Klarinettisten Daniel Häusler zählt zu den besten Ländlerformationen der Schweiz. Die Zuger Regierungsrätin ­Silvia Thalmann-Gut wird um 12.30 Uhr die Festansprache halten. Abgeschlossen wird der offizielle Teil mit der Nationalhymne, gespielt von der Feldmusik Allenwinden, die heuer ihr 100-jähriges Bestehen feiern kann. Die rund 40 Musikerinnen und Musiker geben ­anschliessend ein kleines Platzkonzert. Danach, ungefähr um 13.30 Uhr, übernehmen wieder die Gupfbuebä. Um 15 Uhr wird die 1.-August-Feier offiziell beendet. 

Wegen Aufteilung in Sektoren fällt die Kinderanimation aus

Anders als in früheren Jahren muss leider auf die Kinderanimation mit Clown, Hüpfburg und Spielen der Ludothek verzichtet werden. Denn bei diesem Spass würde es schwierig, die beiden zwingend notwendigen Sektoren auseinanderzuhalten. 
Für die Bewirtung in den beiden Sektoren ist der UHC White Indians Inwil-Baar zuständig. «Wir freuen uns, dass wir die Baarerinnen und ­Baarer nach einer langen Zeit ohne Veranstaltungen zur 1.-August-Feier einladen können», so Gemeindepräsident Walter Lipp. «Es wird ein Baarer Fest werden, wie wir es alle vermisst haben.» Über die Durchführung wird am Freitag, 30. Juli, auf der Website www.baar.ch sowie auf den Social-Media-Portalen der Gemeinde informiert.